Konzert

Domenica - Trio

mit Werken von Luigi Boccherini, Franz Schubert, Ludwig van Beethoven

Ausführende:
Antonin Rous, Violine; Suzan Rous-Woelderink, Viola;
Petr Nouzovsky, Violoncello


 

L. BOCCHERINI, der bedeutendste Komponist von Streichtrios in der Zeit vor Beethoven, schrieb Werke sowohl für die letztlich auf die Triosonate zurückgehende Besetzung mit zwei Violinen und Violoncello als auch für die klassische Besetzung mit Violine, Viola und Violoncello. Die Besonderheit ist, dass in beiden das Cello gegenüber den Oberstimmen meist als völlig gleichrangig behandelt wird. FRANZ SCHUBERT hat in den Jahren 1816/17 zwei Streichtrios geschrieben, von denen das erste unvollendet blieb. Der zweite Ansatz zu einem Streichtrio führte dann im September 1817 zur Vollendung eines viersätzigen Trios in B-Dur, D 581. Schubert ließ ihm sogar die Ehre einer überarbeiteten zweiten Fassung zuteil werden, in der er zahlreiche Details verbesserte. Das Werk ist ein typisches Zeugnis seines Entstehungsjahres 1817, welches Schubert selbst als entscheidenden Wendepunkt in seinem künstlerischen Schaffen empfand.

Im Frühwerk LUDWIG VAN BEETHOVENS nehmen Streichtrios einen prominenten Platz ein. Besonders die des Opus 9 machen deutlich, wie sehr seine Jugendwerke eine Musik des Übergangs waren, nicht nur stilistisch zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert stehend, sondern auch soziologisch als neue Form der Kammermusik, die die privaten Zirkel sprengte und dem Konzertsaal zustrebte.

 

 

Antonin Rous gewann schon mit 14 Jahren einen Wettbewerb für junge Geiger in Ústí/Aussig (ČSSR). Er studierte zunächst in Brno/Brünn und Prag (ČSSR), dann in Brüssel bei Gerard Poulet und die Barockgeige bei Sigiswald Kuijken. Von 1969-71 war er zweiter Konzertmeister des Staatskammerorchesters Pardubice (ČSSR). Seit 1976 war er Mitglied der ersten Geigen im Königlichen Konzertgebouw-Orchester Amsterdam.
 

Suzan Woelderink-Rous bekam zunächst Geigenunterricht bei ihrem Vater und studierte dann Viola bei Jürgen Kussmaul an der Musikhochschule Amsterdam. In den Niederlanden spielte sie in führenden Orchestern und war bis 2008 auch Mitglied im Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag.
 

Petr Nouzovsky gehört zu den bedeutendsten tschechischen Cellisten. Nach dem Studium in Prag, Dresden und Madrid belegte er Meisterkurse u.a. bei Mstislav Rostropovich, Boris Pergamenschikov und David Geringas. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, z.B. beim Johannes Brahms-Wettbewerb 2013.

 

Termine

  • Am Samstag, 23.09.2017 um 19:30 Uhr (Schloss)
  • Am Sonntag, 24.09.2017 um 18:00 Uhr (Schloss)

Eintrittspreise

Kategorie: Konzert

Karte fürPreis
Mitglieder14,00 €
Nichtmitglieder17,00 €
Schüler / Studenten8,00 €