Marie Curie

Theater

Biografisches Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf


Eröffnet wird das Theaterabonnement des Jubiläumsjahres mit einem Schauspiel, produziert von der Agentur Theaterlust, das die Reihe der mit dem INTHEGA-Preis ausgezeichneten Bühnenwerke über starke Frauen fortsetzt. Auch für „Die Päpstin“ und „Hildegard von Bingen“ schrieb Susanne Felicitas Wolf den Text, wie nun auch für „Marie Curie“.

Marie Curie war Europas erste Doktorin der Naturwissenschaften. Sie war Frankreichs erste Professorin, die erste Frau, die einen Nobelpreis erhielt, und der erste Mensch, der noch ein zweiter verliehen wurde. Sie wurde am 7. November 1867 in Warschau geboren und gilt bis heute als Vorzeigeforscherin und Kämpferin gegen Widerstände in einer von Männern dominierten Welt. Alles, was sie tat, war unerhört. Sie forderte die Anerkennung für den Anteil ein, den sie an der Forschung mit ihrem Ehemann Pierre hatte. Nach seinem Tod übernahm sie seinen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als Witwe leistete sie sich eine Affäre mit einem jüngeren Mann. Sie zog zwei Töchter groß und prägte so eine ganze Forscherinnendynastie, die über Jahrzehnte weiterwirkte.

Persönlicher Gewinn war nie ihr Ziel; ihr Wissen sollte der Menschheit dienen. Marie und Pierre veröffentlichten ihre Forschungsergebnisse unentgeltlich. An den Fronten des 1. Weltkrieges war sie mit einem Röntgenmobil unterwegs – sie wollte Leben retten und musste doch so viel Leid und Elend ertragen. Marie Curie war eine engagierte Europäerin, arbeitete für den Völkerbund und setzte sich für Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung ein. Doch zu verhindern, dass aufgrund ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse die Atombombe entwickelt wurde, war ihr nicht mehr vergönnt. Sie starb im Sommer 1938, von Strahlen geschwächt, an einer „perniziösen Anämie“ (Blutarmut).

Albert Einstein nannte sie seine „trotzige Schwester“ und würdigte sie: „Sie war von einer Stärke und Lauterkeit des Willens, von einer Härte gegen sich selbst, von einer Objektivität und Unbestechlichkeit des Urteils, die selten in einem Menschen vereinigt sind.“

Die Titelrolle wird von Anja Klawun gespielt, die auch in der Rolle der Päpstin und der Hildegard von Bingen großes Kritikerlob erhielt. Regie führt Thomas Luft.

Wir freuen uns, auch wenn Planungen in Corona-Zeiten unsicher sind, auf einen großartigen Theater-Abend.


Eintrittspreise:

Nichtmitglieder29,00 €
Mitglieder26,00 €
Schüler / Studenten8,00 €

Datum

Okt 02 2021
Vorbei!

Uhrzeit

19:30

Veranstaltungsort

Aula des Hümmling-Gymnasiums
Schlaunallee 10, 49751 Sögel
Kategorie

Geschäftsstelle:

Am Pohlkamp 7, 49751 Sögel
Tel.: (05952) 1010
kulturkreis.clemenswerth@ewetel.net

Öffnungszeiten:

Mo / Fr : 10:30 - 12:30 Uhr
Mi : 16:00 - 18:00 Uhr

Die Geschäftsstelle ist während der Ferienzeit (außer Weihnachtsferien) geschlossen.


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