4000 Tage

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Eine ernste Komödie von Peter Quilter; Eine Produktion des Euro-Studio Landgraf


In diesem anrührenden Stück, in welchem der bekannte Schauspieler Boris Aljinovic (Tatort-Kommissar) sein Theater-Regiedebüt gibt, geht es um Liebe, Glück,  Vertrauen, Einsamkeit und letztendlich auch um die Frage nach dem Lebenssinn. Seit drei Wochen liegt Michael (Raphael Grosch) nach einem Blutgerinnsel, das sich in seinem Hirn gebildet hat, im Koma. An seinem Krankenhausbett wacht Tag und Nacht nicht nur seine Mutter Carola (Mona Seefried), sondern auch sein Lebensgefährte Paul (Mathias Herrmann). Die beiden, die sich in den letzten Jahren aus tiefer gegenseitiger Abneigung aus dem Weg gegangen sind, verbindet jetzt die Sorge um Michaels Gesundheit. Die Enge des Krankenhauses zwingt sie zur Auseinandersetzung mit dem „anderen“ Menschen in Michaels Leben. Als Michael aus dem Koma erwacht, wird schnell klar, dass ihm sämtliche Erinnerungen an die letzten elf Jahre verloren gegangen sind. Das sind genau die 4000 Tage, in denen er mit Paul zusammen gelebt und sich von seiner Mutter entfernt hat. Für Michael ist es so, als ob die Beziehung zu seinem Partner niemals existiert hätte.

Nun beginnt der Kampf um die Deutungshoheit über die verlorengegangene Zeit: Während Paul alles daran setzt, dem Gedächtnis seines langjährigen Partners mit Hilfe  von Fotos und Zeitungsartikeln auf die Sprünge zu  helfen, versucht Carola, das Rad der Zeit, die Michael ihrer Meinung nach mit Paul vergeudet hat, zurückzudrehen. Paul zeichnet das Bild einer liebevollen, wunderbaren Partnerschaft, in der alles perfekt war. Carola sieht das ganz anders, v.a. weil ihr Sohn unter Pauls Einfluss seine künstlerischen Ambitionen ad acta gelegt und einen langweiligen Job angenommen hat, der ihm keine Zeit mehr zum Malen ließ. Nun wittert sie die Chance, Paul komplett auszubooten und Michaels Leben neu zu starten. Ein Leben, in dem sie endlich wieder eine wichtige Rolle spielt. Doch was passiert, wenn Michaels Erinnerungen zurückkommen?


„Die Darsteller (…) verkörpern ihre anspruchsvollen Rollen nebst einem breiten Spektrum der Gefühlemeisterhaft. Sie werden durch Situationskomik im richtigen Moment auch dem Anspruch der 2016 in London uraufgeführten Tragikomödie (…) gerecht, wie die Lacher im Zuschauerraum lebendig belegen.“
(Grafschafter Nachrichten, 19.02.2020)

 



Eintrittspreise:

Nichtmitglieder28,00 €
Mitglieder25,00 €
Schüler / Studenten8,00 €

Datum

Jan 29 2022
Vorbei!

Uhrzeit

19:30

Veranstaltungsort

Aula des Hümmling-Gymnasiums
Schlaunallee 10, 49751 Sögel
Kategorie

Geschäftsstelle:

Am Pohlkamp 7, 49751 Sögel
Tel.: (05952) 1010
Fax: (05952)  3245
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Do : 16:00 - 18:00 Uhr

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